Nürtingen

Hochwasserschutz in der Fläche angestrebt

29.09.2017, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtingen gibt Untersuchung zu alternativen Maßnahmen in Auftrag und sucht Zusammenarbeit mit Oberliegern der Steinach

Mauern und Dämme waren jahrzehntelang das scheinbar probate Mittel gegen Hochwassergefahren. Dennoch kommt es bei zunehmenden örtlichen Starkregenereignissen immer wieder zu Überschwemmungen. Nürtingen hat sich nun auf den Weg zu einem Hochwasserschutz in der Fläche gemacht, Tiefbauamtsleiter Falk-Udo Beck erläuterte die ersten Schritte dazu.

Immer wieder schwillt die Steinach bei Starkregen bedrohlich an, alternative Schutzkonzepte sollen untersucht werden. Archivfoto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Ereignisse wie das verheerende Unwetter bei Braunsbach und seine Folgen, die den Ort erheblich zerstörten, sind zum Glück noch die Ausnahme. Örtliche Starkregenfälle werden jedoch immer häufiger festgestellt, im Mai vergangenen Jahres stand beispielsweise in Nürtingen auch die Steinengrabenstraße bei der Bahnunterführung unter Wasser. Punktuelle Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel ein früher geplanter zentraler Damm in Tiefenbachtal werden zunehmend fraglich, sowohl was die Wirksamkeit als auch die oft hohen Kosten anbelangt.

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