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Hilfe bei „Bewältigung humanitärer Aufgabe“

30.11.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landkreis belegt katholisches Gemeindehaus in Oberensingen mit Asylbewerbern

Gestern zogen 40 Asylbewerber in Oberensingen in das katholische Gemeindehaus ein. Die Asylbewerber kommen aus Indien, Pakistan, Syrien und der Türkei.

Ins katholische Gemeindehaus in Oberensingen sind gestern 40 Asylbewerber eingezogen. Foto: Holzwarth

NT-OBERENSINGEN (la). Landrat Heinz Eininger dankt der Katholischen Kirchengemeinde für die Vermietung der Räumlichkeiten: „Die Katholische Kirche hilft uns, den Menschen, die in unserem Land Asyl suchen, Unterkunft zu bieten. Es ist für mich ein Zeichen des guten Miteinanders und der Solidarität, die die Katholische Kirchengemeinde mit diesem Schritt zum Ausdruck bringt.“

Die Unterbringung wurde in den letzten Tagen auch mit der Stadt Nürtingen abgestimmt. Betreut werden die Asylbewerber von der Arbeiterwohlfahrt. Auch mit dem Arbeitskreis Asyl wurden bereits im Vorfeld Gespräche über eine Kooperation geführt.

Mit dem katholischen Gemeindehaus in Oberensingen steigt die Kapazität der Unterbringungsmöglichkeiten im Landkreis von bisher 477 auf 517 Plätze. Trotz dieser Steigerung besteht für den November ein weiterer Bedarf von 24 Plätzen und für den Dezember sind weitere rund 90 Asylbewerber vom Land zur Aufnahme angekündigt.

„Wir brauchen die Unterstützung der Gemeinden im Landkreis, um diese humanitäre Aufgabe der Versorgung mit Wohnraum bewältigen zu können“, sagte der Landrat.

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