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Nürtingen

Handyraub hat sich nicht gelohnt

02.12.2014, Von Edeltraud Decker — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein 23-Jähriger wurde am Nürtinger Amtsgericht zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt

Wegen Raub in Verbindung mit Körperverletzung wurde ein 23-jähriger Elektroniker vom Nürtinger Amtsrichter zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten verurteilt. Der junge Mann hat einem anderen Mann dessen Smartphone entrissen und verkauft.

 

NÜRTINGEN. Laut Staatsanwaltschaft soll der 23-jährige M. am 23. März 2013 kurz nach Mitternacht in Nürtingen einen jungen Mann angesprochen und nach der Uhrzeit gefragt haben. Als dieser sein Handy herausgezogen habe, habe der Angeklagte ihm dieses entrissen, den Mann dabei zu Boden gerissen und sei dann weggerannt.

Der Angeklagte, der in geordneten familiären Verhältnissen wohnt und auch einer geregelten Arbeit nachgeht, erklärte vor Gericht: „Es stimmt, was mir vorgeworfen wird, ich habe Scheiße gebaut und ich stehe dazu.“ Der Tatverlauf, so M., stimme jedoch so nicht. „Wir waren vier Männer und haben uns unterhalten. Ich war etwas angetrunken. Der Geschädigte hatte sein Handy, ein Apple 5, in der Hand. Ich habe es ihm aus der Hand gerissen und bin weggegangen. Ich habe ihn nicht zu Boden geworfen. Das Handy habe ich am anderen Tag für 350 Euro weiterverkauft.“


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