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Gummibärchen

19.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Süß – das ist ein Geschmack, der wie kein anderer mit Positivem assoziiert wird. „Ist der aber süß“, sagt der weibliche Fußballfan über den Lieblingsspieler und das Kind über den Lieblingshamster. Man genießt das süße Leben oder erliegt der süßen Versuchung.

Evolutionsbiologisch erklären Forscher den Hang der Menschen zu Süßem damit, dass der süße Geschmack Kohlenhydrate verspricht – eine wichtige Energiequelle. Zumindest in einer Zeit als nur reife Früchte und Honig süß schmeckten. Hinzu kommt, dass Giftstoffe in der Natur selten süß sind. Für den (Ur-)Menschen in uns ist Süßes also völlig unbedenklich.

Einige zehntausend Jahre später, geben die Deutschen jährlich 12,2 Milliarden Euro für Süßigkeiten aus. Sagenhafte 3,57 Millionen Tonnen Süßwaren wurden im vergangenen Jahr in Deutschland produziert und verkauft. Das entspricht einer guten halben Tüte Gummibärchen pro Tag für jeden Bundesbürger.

Da Gummibärchen und Ähnliches nicht annähernd so nahrhaft sind wie reife Früchte und Honig und obendrein zusätzlich zu einem sowieso schon reichhaltigen Nahrungsangebot genossen werden, gerät das Zuckerwerk in Verruf. Das süße Leben ist heute Synonym für Übergewicht und Karies. Aber die Bestie, die in uns allen schlummert, will eben nur das Eine: Naschen.


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