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Großer Forst: "Nullsummenspiel droht"

04.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Großer Forst: „Nullsummenspiel droht“

Die Bürgerinitiative befürchtet ähnliches Verlustgeschäft wie bei der Bachhalde

NÜRTINGEN (pm). Die Initiative Bürgerbegehren Großer Forst dringt darauf, alle Aspekte der geplanten Ansiedlung eines Logistikzentrums der Hugo Boss AG anzusprechen. Dies umso mehr, als wichtige Sachverhalte bei der Erörterung der Vor- und Nachteile zu kurz gekommen oder seitens Stadtverwaltung und Befürwortern bewusst ausgeklammert worden seien.

„Die Offenlegung aller Fakten ist ein Anliegen vieler Nürtinger“, sagt Dieter Braunmüller. Bei den samstäglichen Informationsständen auf dem Schillerplatz und bei der jüngsten Informationsveranstaltung im Waldheim sei die Initiative aufgefordert worden, ihre Aufklärungsarbeit fortzusetzen. Neben den ökologischen Risiken einer Versiegelung des Großen Forsts und den Planungsmängeln wie Verzicht auf Umwelt- und Verkehrsgutachten und fehlende Entwässerungsplanung seien es die wenig belastbaren Auskünfte zur Zahl der Arbeitsplätze und zu den erhofften Gewerbesteuereinnahmen, die angemahnt würden. Während Mitglieder der CDU-Fraktion zeitweise von 600 bis 800 Arbeitsplätzen gesprochen hätten, gebe es seitens der Hugo Boss AG bis heute nur den Hinweis auf „bis zu 400“ Stellen.


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