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Go down Moses

19.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Gospels stehen hoch im Kurs. Die Spiritualität der Afroamerikaner fasziniert viele Menschen auch hierzulande. Wenn sie nur wüssten! Mit den frommen Gesängen wurden einst Informationen transportiert, die den Sklaven mitteilten, wie sie am besten fliehen konnten. Nicht umsonst sind beliebte Themen der Lieder der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten oder die Erlösung aus der babylonischen Gefangenschaft.

Während sich die weißen Sklavenhalter daran freuten, wie fromm ihre afrikanischen Gefangenen waren, tauschten die Informationen aus, wie man am besten die sogenannte Underground Railroad nutzen konnte. Das war ein Netzwerk von sicheren Orten und Fluchthelfern, mit deren Hilfe die Sklaven sich in die Nordstaaten oder nach Kanada retteten. Sowohl weiße Gegner der Sklaverei, als auch freie Schwarze halfen durch Geldspenden, neue Kleider und Verstecke. Die Underground Railway entstand um 1780 und bestand bis 1862. In dieser Zeit gelang rund 100 000 Menschen die Flucht.


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