Nürtingen

Gelbbauchunken im Kirchert leben noch

16.06.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Naturschützer zeigen Förster wegen plattgewalzten Kaulquappen an – Begehung brachte keinen Umweltschaden zutage

Gelbbauchunken sind Amphibien, die von der EU als streng geschützt eingestuft werden. Daher zeigten sich Nabu und Mitglieder der Bürgerinitiative gegen die Biogasanlage (Biss) entsetzt, als sie kürzlich im Nürtinger Stadtwald Kirchert einige vom Traktor überfahrene Kaulquappen entdeckten. Eine Anzeige gegen den Revierförster war die Folge.

NÜRTINGEN. Die Gelbbauchunke laicht besonders gern in frischen, mit Wasser vollgelaufenen Fahrspuren, die Holzrückefahrzeuge beim winterlichen Holzrücken hinterlassen haben. Und Revierförster Richard Höhn, ein ausgesprochener Amphibienkenner und -freund, weiß ziemlich genau, wo in seinem Wald sich die geschützten Kröten aufhalten.

Kürzlich gab er den Auftrag, einen Wildacker umzupflügen. Der Wildacker bietet Rehwild eine artgerechte Äsungsfläche, die es darüber hinaus auch zur Deckung und Schutz von menschlich verursachten Störquellen nutzen kann. Durch Wildäcker kann eine ansonsten notwendige Fütterung eingeschränkt oder sogar ganz unnötig werden. Daneben werden Wildschäden im Wald und auf Feldern verringert.

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