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Nürtingen

Gegen "einseitige Sonderopfer"

24.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der BRH hatte Mitgliederversammlung – Bay zur Vorsitzenden gewählt

NÜRTINGEN (pm). In der Mitgliederversammlung der Verbände Kirchheim und Nürtingen des Bunds der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) vor kurzem im Hotel Pflum wurde die seitherige kommissarische Vorsitzende Heidrun Evelyn Bay einstimmig zur Verbandsvorsitzenden gewählt.

In einem Vortrag über die aktuelle Situation der Pensionäre und Rentner wies der Landesvorsitzende des BRH Baden-Württemberg, Uwe Mayer , darauf hin, dass gerade die Versorgungsempfänger in den zurückliegenden Jahren erhebliche Einschnitte hätten hinnehmen müssen. Selbst das Bundesverfassungsgericht habe festgestellt, dass die Einbußen bei den Versorgungsempfängern in den zurückliegenden Jahren stärker gewesen seien als bei den Rentnern. Dies müsse von der Politik in Bund und den Ländern endlich zur Kenntnis genommen werden. Auch was die in der Öffentlichkeit allenthalben beklagten Pensionslasten anbelange, steht für Mayer fest: Den Beamten seien schon vor Jahrzehnten die Besoldungen mit der Begründung, man müsse entsprechende Rücklagen schaffen, deutlich gekürzt worden. Geschehen sei jedoch seitens der Politik lange Zeit nichts. Die eingesparten Mittel seien für andere Zwecke verwendet und ausgegeben worden. Der Verband werde sich auch weiterhin für den Erhalt des bewährten Beihilfesystems, welches für die Dienstherren in Bund und Ländern nach wie vor kostengünstiger sei als jede andere Lösung, einsetzen.


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