Nürtingen

Geburt des Alpinismus

21.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(jg) Die höchsten Berge als Grenzfälle – das ist gar nicht so selten: Die Zugspitze teilen sich Deutschland und Österreich (wobei das nicht so erheblich ist, da die Alpenrepublik noch weit höhere Gipfel zu bieten hat), um den Mont Blanc streiten sich sogar zwei EU-Staaten: Italien ist der Auffassung, die Grenze verlaufe genau über den 4810 Meter hohen Gipfel. Den beansprucht aber Frankreich für sich alleine. Bis heute ist dieser Streit nicht entschieden. Wobei beruhigend ist, dass früher wohl um solche Prestige-Dinge ein Krieg geführt worden wäre, während es heutzutage bei Debatten bleibt.

Wem die Krone des höchsten Bergs Europas gebührt, ist ja ohnehin umstritten. Viele Alpinisten wollen sie ja dem Elbrus im Kaukasus zuerkennen, die Position des Mont Blanc wankt. Eine Spitzenposition ist ihm freilich nicht zu nehmen: Er ist derjenige unter den „Seven Summits“, den höchsten Gipfeln der verschiedenen Kontinente, dessen Erstbesteigung am längsten zurückliegt: Am 8. August 1786 setzten Jacques Balmat und Michel-Gabriel Paccard, die vom französischen Chamonix aus tags zuvor aufgebrochen waren, ihren Fuß auf den Gipfel. Ihre Tour gilt als eine der Geburtsstunden des modernen Alpinismus.

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