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Nürtingen

Gar keine Insel

25.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Wie mühselig waren doch die Zeiten vor Google Earth. Man musste mit dem Schiff herumfahren und einzeichnen, wo sich Länder und Inseln befinden oder auch nicht befinden. Zur Orientierung nahm man Karten mit, die auf dieselbe Art und Weise entstanden waren – oder solche, in die ein Kartenzeichner eine Insel hineingemalt hatte, weil er vom Hörensagen wusste, da könnte eine liegen. So landeten einige Inseln auf Landkarten, die es gar nie gab.

Später kamen dann andere Seefahrer und wussten nicht, ob sie an der Karte, am Sextanten oder am eigenen Verstand zweifeln sollten. Diese Inseln, die nur von manchen gesehen werden, heißen Phantom-Inseln. Handelsgesellschaften erwarben Handelsrechte mit den Ländereien, die ihre Existenz womöglich einmal als Kaffeefleck auf dem Arbeitstisch eines Kartographen begonnen hatten. Expeditionen machten sich auf den Weg, sie zu suchen und manch einer fand sogar eine solche Insel, wobei ausgesetzte Belohnungen der Entdeckerfreude Vorschub leisteten.


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