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Nürtingen

Für "Anerkennungskultur"

20.05.2005, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (hd). Für eine „Anerkennungskultur“ spricht sich Sozialminister Andreas Renner aus, der gestern im Panoramasaal der Stadthalle K3N in Nürtingen über das Thema „Seniorenpolitik in Zeiten demografischer Veränderung: Wie aktiviert man ältere Menschen?“ referierte. Wichtig sei es auch - so der Minister unter anderem auf einen Appell aus der Fragerunde hin -, dass „Verantwortung übernommen wird“, möglichst von noch mehr Menschen als bisher und auf breiterer Ebene.

In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls erwähnenswert, dass Renner künftig auch bemüht sein will, mehr Männer für das bürgerschaftliche Engagement zu begeistern. Bisher - das trug eine Frau mahnend in der Fragerunde vor - seien überwiegend Frauen in der ehrenamtlichen sozialen Arbeit tätig (sie selbst sei in einer Hospiz-Gruppe engagiert, in der unter 15 Aktiven ein einziger Mann sei).

Minister Renner - hier zusammengefasst - nahm alle Anregungen aus Nürtingen auf und will in Stuttgart in der Landesregierung für ein „Generationen übergreifendes Miteinander“ eintreten. Auch den Appell von Bürgermeister Rolf Siebert (mit Dank verbunden), „neue Fenster aufzumachen“, mal Ausnahmen zu machen oder Richtlinien großzügig auszulegen, nahm Renner mit ins Ministerium. Nürtingen wurde für sein bürgerschaftliches Engagement gelobt; der Bürgertreff fand in dem Zusammenhang große Anerkennung. Wir werden morgen noch ausführlich über den Vortrag des von der CDU eingeladenen Ministers berichten.


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