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Nürtingen

Fruchtsäure sorgt 2011 für Wein mit Pfiff

09.09.2011, Von Elke Berger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Regionale Weintrauben entwickeln sich optimal – Frühe Reife verschafft ausreichend Zeit, den Erntezeitpunkt auszuloten

Des einen Freud, des andern Leid. Während die Getreidebauern aufgrund der ungewöhnlichen Wetterlage eine unterdurchschnittliche Kornernte einfahren, freuen sich die Winzer im Neuffener Tal dieses Jahr über eine optimale Qualität der Trauben. Selbst das Wetter scheint kurz vor der Lese noch einen grandiosen Endspurt hinzulegen.

NÜRTINGEN. „Alles im grünen Bereich bei der Qualität und der Quantität“, beschreibt Gert Kiehlneker, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck, die diesjährige Ausbeute in den Weinbergen. Angesichts einer erwarteten Spitzenernte besteht allerdings keinerlei Grund zu solcher Zurückhaltung.

Winzer Helmut Dolde aus Linsenhofen gerät in seinem Weinberg ins Schwärmen: „Die Trauben sind wie gemalt. Und ihr Säuregehalt ist jetzt noch deutlich höher als in den ausgesprochen guten Jahrgängen 2003 und 2007, die einen sehr hohen Zuckergehalt aufwiesen.“ So lange es nachts verhältnismäßig kühl sei, bleibe die Fruchtsäure auch lange erhalten. Werde sie zu stark abgebaut, schmecke der Wein pappig. „Den zu trinken macht keinen Spaß“, räumt Dolde ein.


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