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Frostschäden verheerend wie lange nicht

27.04.2017, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auch im Kreis Esslingen befürchten Obstanbauer und Winzer hohe Ertragsausfälle – Zwetschgen und Kirschen am ärgsten geschädigt

So verheerend wie in diesem Jahr haben Frosttage zur Blütezeit wohl lange nicht mehr zugeschlagen, was die Schäden im Obst- und Weinbau betrifft. Je nach Obstsorte werden bis zu 80 oder gar 100 Prozent Ernteausfall befürchtet, bei der Neuffener Weinbaugenossenschaft wird der Ausfall auf mindestens 50 Prozent beziffert.

Albrecht Schützinger, Obst- und Gartenbauberater beim Landratsamt Esslingen, erinnert sich an 1991. Damals habe es ähnlich starken Frost mit Ernteausfällen gegeben. Schäden in dem Ausmaß wie nun hat es gar letztmals 1981 gegeben, so die Einschätzung. Zwei Faktoren sind in diesem Frühjahr zusammengekommen: Zum einen die sehr frühe Blütezeit durch den wärmsten März seit dem Beginn systematischer Wetteraufzeichnungen, zum anderen extreme Minustemperaturen in darauffolgenden Aprilnächten.


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