Nürtingen

Fasten oder nicht Fasten?

06.02.2016, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Warum wir verzichten und was es mit uns macht

Bild: Fotolia

In allen Weltreligionen wird zu bestimmten Zeiten gefastet. Schon Jesus soll 40 Tage lang gefastet haben, darum fasten Christen vor Ostern ebenfalls 40 Tage, eine Zeit, die traditionell mit dem kommenden Mittwoch beginnt.

Vor Ostern gab es spätestens seit dem 4. Jahrhundert ein Teilfasten, mit nur einer Mahlzeit täglich und dem Verzicht auf Fleisch, Eier, Alkohol und Milchprodukte. Wobei zum Fleisch im Mittelalter weder Fisch noch manches Geflügel gezählt wurden. Nur an 220 Tagen im Jahr gab es keine Einschränkungen beim Essen. Das war den ärmeren Leuten, die sich hauptsächlich von Getreidebrei ernährten, relativ gleichgültig, die reicheren entwickelten große Raffinesse dabei, die Fastengebote zu umgehen. Ab dem 15. Jahrhundert ließen sich die Wohlhabenden mit sogenannten „Butterbriefen“ vom Fasten befreien.

Laut Hildegard von Bingen bereiten Fasten, Wachen und Beten eine höhere Ordnung vor, die den weltlichen Dingen nicht mehr verhaftet ist.

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