Nürtingen

Falschgelddeal nur ein Scherz?

14.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Geschichte eines Nürtinger Gastwirts scheint Stuttgarter Richtern nicht ganz glaubwürdig

600 000 echte Euro für Falschgeldnoten im Nennwert von zwei Millionen Euro. So sah ein Geschäft zwischen einem 56-jährigen italienischen Ex-Gastwirt aus Nürtingen mit einem Landsmann aus Rottweil aus, von dem er nebenher noch große Mengen Kokain gekauft haben soll.

NÜRTINGEN (wic). Vor dem Stuttgarter Landgericht kommen die Richter aus dem Staunen nicht heraus, als sie von dem Ex-Wirt erfahren, dass die Falschgeldgeschichte nur ein Scherz gewesen sei.

Die Frage für die Richter der 17. Großen Strafkammer, die jedoch im Vordergrund des Verfahren gegen den 56-Jährigen und zwei weiteren Italienern steht, dürfte sich um die Herkunft jener falschen Geldscheine drehen, die die Nürtinger und Kirchheimer Polizeibeamten Anfang dieses Jahres in größeren Mengen plötzlich sicherstellen konnten (wir berichteten mehrmals). Fünfzig Euroscheine waren es, hauptsächlich an Döner-Buden und in Lokalen. Die Kokain-Mengen, die durch die Hände des Angeklagten gingen (etwa 120 Gramm) bestreitet er jetzt am dritten Prozesstag nicht mehr. Seine beiden Mitangeklagten schweigen.

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