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Esslinger Zitterpartie ist zu Ende

06.05.2016, Von Christian Dörmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat: Klinikum soll in städtischer Hand bleiben

ESSLINGEN. Der Esslinger Gemeinderat hat sich am Montag bei zwei Gegenstimmen der FDP dafür ausgesprochen, das Klinikum Esslingen in städtischer Trägerschaft zu halten. Damit endet für die Belegschaft des Krankenhauses eine lange Zitterpartie mit dem möglichen Szenario einer Privatisierung des Hauses.

Doch nach der Grundsatzentscheidung ist nun klar: Das Esslinger Krankenhaus wird weder teilweise noch ganz an einen privaten Klinikbetreiber verkauft.

Dass die Diskussion über die künftige Trägerschaft des Esslinger Klinikums überhaupt geführt wurde, hängt mit der umstrittenen Entscheidung des Bundeskartellamtes im Mai 2014 zusammen, die geplante Fusion von städtischem Klinikum und den Kreiskrankenhäusern zu untersagen.

Also musste das Esslinger Haus Zukunftsszenarien entwickeln, die dem Klinikum sowohl medizinische als auch infrastrukturelle Perspektiven vermitteln. Das ist aus Sicht des Stadtparlaments, des Klinik-Aufsichtsrats und der Stadtverwaltung gelungen.

Der Gedanke an die kommunale Daseinsvorsorge sei in Esslingen tief verwurzelt, erklärte Oberbürgermeister Jürgen Zieger das klare Bekenntnis zur städtischen Trägerschaft. Es sei zudem „ein gutes Zeichen für die Stadtgemeinschaft“.

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