Nürtingen

Es war die größte denkbare Katastrophe

19.05.2006, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadtbrände und ihre Folgen Der frühere Nürtinger Stadtbrandmeister Karl Hermann referierte im Nürtinger Stadtmuseum

NÜRTINGEN. Über Jahrhunderte hinweg war der Stadtbrand die größte denkbare Katastrophe. Erst um 1850 setzte eine Kombination von effizienterer Löschtechnik und feuerdämmenden Baumaßnahmen dem einstigen Super-Gau ein Ende. In einer überaus gut besuchten Veranstaltung referierte am Montag im Stadtmuseum Karl Hermann anhand von Bildern über historische Handdruckfeuerspritzen.

Karl Hermann war von 1982 bis 1985 in Nürtingen Stadtbrandmeister und der erste und bisher einzige hauptberufliche Kommandant der Nürtinger Wehr. Dann zog er neckarauf und ist heute Kreisbrandmeister im Kreis Tübingen und Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes.

Bei den Handdruckfeuerspritzen wurde mit deichsellangen Hebeln, die mit Muskelkraft bedient wurden, der Druck erzeugt, mit dem das Löschwasser ins Ziel gebracht wurde. Vorläufer dieser Löschtechnik war der Ledereimer für die Eimerketten. In vielen Städten galt die Bestimmung, dass wer heiraten wollte einen solchen Löscheimer zu erwerben hatte. Ein eigener Hausstand brachte Pflichten mit sich.

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