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Epiphanias: Aller guten Dinge sind drei

05.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie heißt das Fest am 6. Januar denn nun: Epiphanias oder Erscheinungsfest oder Heilige Drei Könige? Aller guten Dinge sind hier wirklich drei, denn jede Bezeichnung betont einen Aspekt dieses Festtags. Die griechische Bezeichnung „Epiphanias“ wird für die Erscheinung besonderer Art, nämlich eine Gotteserscheinung, verwendet. Sie erinnert uns an den Ursprung des Festes im 4. Jahrhundert in Ägypten. Damals wurden sowohl die Geburt als auch die Taufe Jesu zusammen gefeiert. Denn bei der Taufe Jesu im Jordan öffnete sich der Himmel und der Geist Gottes schwebte in der Gestalt einer Taube auf Jesus herab und eine Stimme sagte: „Das ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Mth 3, 17). Die Taufe Jesu trägt so den Charakter einer Gotteserscheinung. Am „Erscheinungsfest“ wird also eigentlich an die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes in Jesus Christus erinnert – und nicht an das Erscheinen der Weisen aus dem Morgenland.


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