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Nürtingen

„Eltern brauchen Stätte zum Gedenken“

29.04.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schmetterlingsgrabfeld auf dem Nürtinger Waldfriedhof wurde jetzt fertiggestellt

Sie engagierten sich für das neue Schmetterlingsgrabfeld auf dem Nürtinger Waldfriedhof: von links Patrick Seitz (Friedhofsleiter), Claudia Eberspach, Malte Ehrhardt, Melanie Handte (Ausbilderin Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH), Albrecht Bühler und Bastian Kuthe (städtischer Sachgebietsleiter Grünflächen). nt

NÜRTINGEN (nt). Bunte Schmetterlinge haben sich auf einer filigranen Steinsäule niedergelassen. Links und rechts daneben erstreckt sich ein schmaler bepflanzter Streifen, in dem bunt bemalte Holzschmetterlinge scheinbar in der Luft schweben. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Diese Szenerie findet man auf dem Nürtinger Waldfriedhof. Dort wurde ein Grabfeld für tot geborene Kinder nun fertiggestellt.

„Die Eltern brauchen eine Stätte zum Gedenken“, beschreibt Friedhofsleiter Patrick Seitz die Situation, wenn Kinder tot geboren werden. Wiegen diese bei der Geburt weniger als 500 Gramm, gelten sie als Fehlgeburten. Für diese besteht keine Bestattungspflicht. Sie können aber dennoch bestattet werden.

Diese sogenannten Schmetterlingskinder wurden in Nürtingen bislang nach Kirchheim gebracht und dort bestattet. Nun können Eltern von Schmetterlingskindern auch auf dem Nürtinger Waldfriedhof Abschied nehmen.


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