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Nürtingen

Eine Vermittlerin zwischen Orient und Okzident

25.02.2008, Von Isabel Gomez — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine Vermittlerin zwischen Orient und Okzident

Revital Herzog erzählte in der Seegrasspinnerei die Geschichte ihrer Familie Toleranz steht im Mittelpunkt der israelischen Künstlerin

NÜRTINGEN. Wehmütig und leise erklingen am Samstagabend Akkordeon-Töne in der Kulturkantine der Alten Seegrasspinnerei. Dann wird aus den lang gezogenen Tönen eine leichte, orientalische Melodie und das Gesicht der Musikerin beginnt sich zu entspannen. Sie lächelt dem Publikum sympathisch zu, legt das Akkordeon zur Seite und erzählt. Geschichten aus ihrem Leben, Geschichten der Revital Hezog, die aus Israel nach Deutschland zog, Geschichten, die man gehört haben sollte.

Sie trage ein palästinensisches Beduinenkleid, sagt die gebürtige Israelin Revital Herzog zu Beginn ihres Programms. Die schwarze Farbe steht für die Trauer, die der Krieg mit sich bringt. Die aufgestickten bunten Blumen stehen für die Hoffnung auf Besserung, die in Revital Herzog wohnt. Bereits in diesem ersten Satz steckt viel von der Botschaft, die Revital Herzog ihrem Publikum vermitteln will: Seid tolerant, achtet auf den Menschen, nicht auf die Farbe seiner Haut oder seine Herkunft und habt Hoffnung, denn wir sind doch im Grunde alle miteinander verwandt.


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