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Nürtingen

Ein tiefgründiger Abendspaziergang

16.07.2010, Von Martha Thor — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An zwölf Stationen zeigten Schauspieler Szenen zum Thema „Werden und Vergehen“

Alles hat seine Zeit: Lieben und Hassen, Schweigen und Reden, Leben und Sterben. Damit das Sterben nicht in Vergessenheit gerät, inszenierte das teatro piccolo aus Stuttgart unter der Regie von Martin Seeger einen unvergesslichen und nachdrücklich eindrucksvollen Spaziergang über den Nürtinger Waldfriedhof.

NÜRTINGEN. Unter dem Motto „be-Rührungen – Theatralische Momente zwischen Werden und Vergehen“ lud das Evangelische Bildungswerk im Landkreis Esslingen am Mittwochabend zu dieser ungewöhnlichen Veranstaltung ein. Anlass dazu gab der Bezirkskirchentag.

Bei klingendem Glockengeläut versammelten sich um 19 Uhr die Besucher um die Kapelle zu einer Begrüßung durch Dekan Michael Waldmann. Eine Schauspielerin, die einen blinden Menschen darstellte, rezitierte mindestens ein Dutzend Wortpaare um das Credo: Alles hat seine Zeit. Anschließend hatte jeder 45 Minuten Zeit, um in eigenem Tempo über die von Grablichtern gesäumte Strecke zu spazieren und die zwölf Stationen zu entdecken.


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