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Nürtingen

Ein Sommer am Nordpol

15.09.2018, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der aus Nürtingen stammende Lars Lehnert ist gerade mit dem Eisbrecher Oden unterwegs, um Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen

Es ist nicht das übliche Reiseziel. Und ein Urlaub ist es schon gar nicht. Dennoch beneidet sicher so mancher den aus Neckarhausen stammenden Lars Lehnert ob seiner sommerlichen Reise: Beinahe zwei Monate ist er mit dem schwedischen Eisbrecher Oden auf Forschungsreise in der Arktis. Es soll unter anderem das Wechselspiel zwischen Wolken und Klima erforscht werden.

Wie eine kleine Nussschale: Der 108 Meter lange Eisbrecher bahnt sich seinen Weg durch die Eiswüste. Fotos: Lehnert

Am Ende haben sechs Seemeilen gefehlt. Nicht einmal zwölf Kilometer zum nördlichsten Punkt, gemeinhin bekannt als Nordpol. „Das wird aber trotzdem als erfolgreiches Erreichen gerechnet“, berichtet Lars Lehnert, der unseren Lesern auch schon durch Berichte von seiner 14-monatigen Antarktis-Überwinterung bekannt ist, per E-Mail via Iridium-Satellit in die Redaktionsstube. Zum zweiten Mal ist er mit der Oden dort hoch geschippert. Wobei: „Geschippert“ klingt wirklich zu despektierlich. Die schwedische Oden war schon neun Mal am Nordpol. Und 1991 war sie der erste konventionell angetriebene Eisbrecher, der den Nordpol erreichte. Davor waren nur sowjetische Atom-U-Boote und Atom-Eisbrecher dorthin vorgedrungen.


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