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Nürtingen

„Ein Mahl der Liebe, Freude und Versöhnung“

12.04.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Evangelische Bezirkssynode befasste sich mit unterschiedlichen Positionen zum Abendmahl

Die evangelische Kirche feiert heuer 500 Jahre Reformation – was läge näher, als dieses Jubiläum auch bei der Frühjahrssynode des Kirchenbezirks Nürtingen in den Mittelpunkt zu stellen? Die Pfarrer und Pfarrerinnen sowie die Laienvertreter aller Gemeinden im Bezirk trafen sich dazu in Wolfschlugen.

(pm) Und anders als bei den sonstigen Bezirkssynoden, wo der gemeinsame Gottesdienst den Abschluss bildet, rückte er diesmal ins Zentrum des Abends.

Selbst für die gelernten Theologen bot der Vortrag, den Dr. Wolfgang Schnabel, Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung, vorab zur Einstimmung hielt, Überraschendes. Sein Thema lautete: Der Abendmahlstreit in der Reformation.

Dabei ging er zuerst der Frage nach, welche Bedeutung das Abendmahl in der katholischen Kirche hatte und noch immer hat und wie Luthers Deutung dieses Sakraments aussieht. Doch auch innerhalb der Reformationsbewegung, so berichtete Schnabel, gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen.

Während Luthers Lehre besagt, dass Christus leibhaftig in, mit und unter den Elementen von Brot und Wein anwesend ist, vertrat der schweizerische Reformator Zwingli eine weitaus radikalere Position. Er proklamierte, nur der Glaube allein konstituiere das Abendmahl. Die Elemente Brot und Wein stehen nur symbolisch für Blut und Leib Christi.


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