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Nürtingen

„Ein Krieg nützt den Menschen nichts“

27.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zeitzeugen berichteten auf Einladung der SPD über das Kriegsende 1945

Wie unterschiedlich und vielschichtig vier Nürtinger den 8. Mai 1945, den Tag der Kapitulation des Dritten Reichs, erlebten, zeigte am Freitag eine Veranstaltung der Nürtinger SPD im Martin-Luther-Hof.

NÜRTINGEN (we). Margot Lutz erlebte das Kriegsende in Berlin. Sie war dort zuletzt Luftwaffenhelferin im Scheinwerferregiment, erlebte hautnah die sowjetischen Tiefflieger und die „Stalinorgel“. Bereits am 22. April löste sich ihre Einheit auf, am 2. Mai kapitulierte die Reichshauptstadt. Mit einem Entlassungsschein machte sie sich am 8. Mai auf den Weg. Ihr Ziel: die Elbe. Abends dann verschossen Soldaten ihre restliche Munition – da erkannte sie, dass der Krieg zu Ende war.

Heinrich Fessmann war als junger Mann ein begeisterter Pilot, diese Leidenschaft brachte ihn zur Luftwaffe. Zwei Mal wurde sein Flugzeug abgeschossen, aber er hatte Glück gehabt. Vielfach flog er Verletzte aus Russland aus. Am 8. Mai wurde seine Luftwaffeneinheit in Schleswig-Holstein von einer englischen Einheit gefangen genommen. Die Behandlung war „anständig“, mit den englischen Fliegern wurde gefachsimpelt.


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