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Nürtingen

"Die Sache ist nicht glücklich gelaufen"

09.02.2006, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit einer Erklärung im Gemeinderat setzte Bürgermeister Siebert einen Schlusspunkt unter die Flügel-Geschichte des MPG

NÜRTINGEN. Die Frage nach dem Verbleib des 40 Jahre alten Flügels, der vom Max-Planck-Gymnasium ausgemustert wurde, und die Mittelkürzung für die Anschaffung eines neuen Instrumentes hat in den zurückliegenden Wochen Wellen geschlagen. Mit einer Erklärung setzte Bürgermeister Rolf Siebert am Dienstag in der Gemeinderatssitzung einen Schlusspunkt unter die Flügel-Geschichte. „Die Sache ist nicht glücklich gelaufen“, sagte Siebert im Gespräch mit unserer Zeitung.

Ende Januar hat der Kultur-, Schul- und Sozialausschuss die vom MPG beantragten Mittel (30 000 Euro) für einen neuen Flügel gekürzt. Nach Abzug der Ausgaben für die Medienausstattung der neuen Klassenzimmer bleiben noch 9000 Euro für die Beschaffung eines neuen Flügels. Viel zu wenig aus Sicht der Schulleitung. Rektor Litzelmann war über diese Entscheidung äußerst empört: „Damit machen Sie das MPG kaputt.“ Ähnlich heftig war die Reaktion von MPG-Musiklehrer Kampmann in einem Leserbrief: Sollte hinter dem Ausschuss-Beschluss gar eine „Ignoranz der musikalischen Basis“ zu vermuten sein?


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