Nürtingen

Die Paperboys trotzten dem Regen

02.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Regen ist üblicherweise der Tod jeder Open-Air-Veranstaltung. Wegen des schlechten Wetters standen denn auch am vergangenen Sonntagvormittag die Chancen, dass die Matinee des Vereins Hölderlin-Nürtingen am Reiner-Pavillon im Nürtinger Galgenbergpark stattfinden würde, denkbar schlecht. Der Himmel hatte seine Schleusen geöffnet, ein Gewitter kündigte sich an. Ungeachtet dessen hatten Die Paperboys ihre Anlage aufgebaut und sich im Innern des offenen Pavillons einigermaßen ins Trockene gerettet. Spielen oder nicht spielen, war die Frage. Zur Überraschung der vier Musiker fanden sich trotz der unguten Aussichten Zuhörer ein – insgesamt wurden deren knapp 70 gezählt –, und die Band legte pünktlich los. Sänger Andreas Warausch (links), Gitarrist Volker Haußmann (rechts), Percussionist Stefan Weber und Bassist Matthias Kamp machten das beste aus der Situation und brachten eineinhalb Stunden lang ihre munter swingenden Akustikpopnummern zu Gehör. Den unter ihren Regenschirmen unverdrossen ausharrenden Zuhörern gefiel’s offenbar, denn nahezu jeder, der gekommen war, blieb bis zum Schluss. Ein deutliches Signal, dass Veranstaltungen wie diese am leider nach wie vor etwas vernachlässigt wirkenden Reiner-Pavillon bei den Nürtingern bestens ankommen. red/Foto: Lieb

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