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Nürtingen

Die Nürtinger Kreuzkirche hat eine neue Brüstung

18.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Empore und Treppen wurden neuen Sicherheitsbestimmungen angepasst – Gesamtkosten von 80 000 Euro

NÜRTINGEN (nt). Es fällt nicht gleich auf, was sich verändert hat in der Kreuzkirche und das ist gut so: „Wir wollten mit unseren Baumaßnahmen möglichst wenig in die historische Substanz eingreifen“, sagt Heike Schladebach, stellvertretende Geschäftsführerin der Gebäudewirtschaft Nürtingen (GWN). Deshalb ging man die aus Sicherheitsgründen notwendige „Ertüchtigung der Brüstung auf der Empore und der Geländer“ ganz behutsam an und zog bei der Planung, mit der das Nürtinger Architekturbüro Weinbrenner Single Arabzadeh beauftragt wurde, auch gleich die Experten vom Amt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart hinzu.

Die Maßnahme wurde nötig, weil die Sicherheitsbestimmungen für Versammlungsstätten eine Geländerhöhe von mindestens 1,10 Metern vorschreiben. Vor allem die Brüstung an der Empore war davon mit ihren 80 Zentimetern weit entfernt. Deshalb bekam sie jetzt ein Stahlgeländer. Gleichzeitig wurde die Brüstung mit Stahlwinkeln verstärkt.

Die Zuhörer werden sich vor allem darüber freuen, dass es dem Schreiner gelungen ist, die knarzenden Treppenstufen der Holztreppe auf die Empore fast vollständig „stillzulegen“. Außerdem bekamen der Treppenaufgang zur Empore sowie das Nebentreppenhaus höhere Geländer. Das Stahlgeländer an der Orgel wurde durch ein Sicherheitsglas erhöht. Die Kosten liegen bei rund 80 000 Euro.

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