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Nürtingen

Die Nürtinger Durchschnittswohnung hat 93 Quadratmeter

20.08.2013, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zensus zeigt: Kohlberg hat relativ gesehen das meiste selbst genutzte Wohneigentum und die meisten leer stehenden Wohnungen

Mehr als drei Viertel aller Wohngebäude in Nürtingen stammen aus der Nachkriegszeit. Vergleicht man die 20-Jahres-Zeiträume nach 1950, so hat die Bauaktivität in der Hölderlinstadt immer mehr abgenommen. Das ist eines der Ergebnisse des Zensus aus dem Jahre 2011, die vor Kurzem bekannt gegeben wurden.

Nur 22 Prozent der Wohngebäude in Nürtingen wurden vor 1950 erbaut. Das hier ist eines davon. Foto: Holzwarth

Laut dieser „kleinen Volkszählung“ gibt es in Nürtingen und seinen Stadtteilen insgesamt 9433 Gebäude mit Wohnungen. 2080 wurden vor dem Jahr 1950 errichtet.

Und dann begann auch in der Hölderlinstadt das große Wachstum. Schließlich musste nicht zuletzt für die vielen Flüchtlinge und Vertriebenen Wohnraum geschaffen werden.

Bis 1969 wuchs vermutlich hauptsächlich daher die Zahl der Wohngebäude auf mehr als das Doppelte (2949 kamen hinzu), und dieses Tempo wurde auch im nächsten „Jahrzwanzig“ (wie die Statistiker sagen) beibehalten: 2712 Häuser wuchsen da aus dem Boden. Erst nach 1990 ließ man es gemächlicher angehen: 1692 neue Gebäude wurden errichtet.


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