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Nürtingen

"Die meisten nehmen es locker"

12.02.2008, Von Oliver Rothe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am elektronischen Reisepass scheiden sich die Geister Bürger in der Region sehen Abnahme des Fingerabdrucks gelassen

Seitdem die Juristin und Schriftstellerin Juli Zeh jüngst eine Klage gegen den elektronischen Reisepass beim Bundesverfassungsgericht eingereicht hat, steht das umstrittene Dokument wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Obwohl die Einführung in der Bundesrepublik vielerorts kritische Stimmen laut werden ließ, scheint sich die Bevölkerung rund um Nürtingen dennoch mit dem neuen E-Pass angefreundet zu haben.

Seit November vergangenen Jahres muss jeder Deutsche, der einen neuen Reisepass beantragt, zwei Fingerabdrücke im Behördenzimmer hinterlassen. Diese werden neben den personen- und dokumentenbezogenen Daten sowie einem Foto auf einem Chip gespeichert, der sich in der Passdecke befindet und deshalb mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist. Nur ein kleines Symbol auf dem Umschlag weist auf das neue Dokument hin, das eingeführt wurde, um die Identitätsüberprüfung von Reisenden zu verbessern. Dadurch soll verhindert werden, dass Terroristen und andere Kriminelle mit gefälschten Papieren einreisen. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich nach den Anschlägen des 11. September 2001 auf die Einführung der Biometrie bei Pässen, Visa und Aufenthaltstiteln verständigt.


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