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Nürtingen

Die Kunst des Zuhörens

18.07.2018, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein außergewöhnliches Experiment: In der Kreuzkirche sollen Menschen die Fähigkeit des Zuhörens wieder erlernen

Fremden etwas von sich selbst preisgeben, ihnen zuhören und ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Zu diesem Dialograum zum Thema „Leben in Nürtingen“ lud die Initiative „Nürtingen ist bunt“ in die Kreuzkirche ein. Wir setzten uns an einen der runden Tische und waren Teil des Experiments.

In kleinen Gruppen in der Kreuzkirche sprachen die Leute über das Leben in Nürtingen und übten sich vor allem im Zuhören. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. „Ich habe lange in Nürtingen in der Textilbranche gearbeitet, dann ging’s bergab.“ Es waren zum Teil sehr persönliche Geschichten, die man am Montagabend in der Kreuzkirche zu hören bekam. Das Gefühl von Heimat und Zuhause mit anderen Menschen teilen – das wollten die Veranstalter mit dem Zuhör-Experiment „DialogRaum“, als Teil des Projekts „Bunte Tische“, erreichen.

„Die Menschen sprechen zwar miteinander, aber sie hören nicht mehr zu“, sagte Julia Rieger, Geschäftsführerin des Trägervereins Freies Kinderhaus, bei der Begrüßung der rund 40 Teilnehmer. „Wir reden immer nur mit den gleichen Leuten.“ Deshalb sei es wichtig gewesen, völlig Fremde zusammenzubringen.


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