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Nürtingen

Die Helfer wollen ernst genommen werden 

05.12.2014, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die im Netzwerk Flüchtlingshilfe engagierten Menschen möchten nicht als Lückenbüßer dienen

Staatsrätin Erler (Zweite von links) nahm sich viel Zeit für die Anliegen der Ehrenamtlichen. bg

NÜRTINGEN. Was brauchen Ehrenamtliche, um ihre Arbeit tun zu können? Dieser Frage versuchte die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, bei ihrem Besuch in der Seegrasspinnerei auf den Grund zu gehen. Sie nahm sich viel Zeit für eine große Runde von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, Gemeinderäten und Flüchtlingen. Die hauptamtlichen Flüchtlingsbetreuer von der Awo waren auf Wunsch der Ehrenamtlichen nicht eingeladen worden.

An ihnen wurde einige Kritik geübt, aber auch gesetzliche Regelungen, die Asylbewerbern die Aufnahme von Arbeit erschweren, kamen zur Sprache. Die Staatsrätin erfuhr dabei, dass sich die Ehrenamtlichen vor allem eines wünschen: ernst genommen zu werden.

Derzeit liege die Priorität der Landesregierung darauf, vernünftige Unterkünfte zu schaffen. In Nürtingen gibt es bereits sechs Unterkünfte, eine siebte wird geplant. Um jede dieser Unterkünfte kümmern sich Ehrenamtliche, die alle im Netzwerk Nfant zusammengeschlossen sind. Moderiert wurde die Runde von Erlers Mitarbeiterin Veronika Kienzle.


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