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Nürtingen

Die Glasbausteine sind das Problem

10.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hardter Ortschaftsrat beschäftigt sich mit Energetischer Sanierung von Rathaus und Halle

NT-HARDT (pm). Ortsvorsteher Bernd Schwartz begrüßte den städtischen Energiebeauftragten und Mitarbeiter des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft Eckart Krüger. Die Gemeindehalle verbraucht im Jahr rund 7000 Liter Heizöl. Bei Kosten von 0,80 Euro pro Liter und abzüglich der Verluste in der Wärmeerzeugung und für Lüftung bleiben Kosten von 4500 Euro. „Wenn wir die Glasbausteine und die anderen Verglasungen in der Halle durch eine neue Verglasung mit einem Wärmedämmwert von 1,0 ersetzen, sparen wir drei Viertel der bisher eingesetzten Wärme an den betroffenen Bauteilen, das sind auf das ganze Gebäude bezogen 12,5 Prozent oder 560 Euro im Jahr“, führte Eckart Krüger aus.

Bei Investitionskosten von 65 000 Euro würde es also 116 Jahre dauern, bis sich die Maßnahme amortisiert hätte. Bei einer angenommenen Energiepreissteigerung von fünf Prozent jährlich gegenüber der allgemeinen Preissteigerung und ohne Finanzierungskosten würde sich diese Dauer auf knapp 40 Jahre reduzieren. Wie bei den meisten Gebäuden ist auch hier ein Austausch von Verglasungen als rein energetische Maßnahme nicht wirtschaftlich.

Anders stellt sich die Lage dar, wenn die Fenster ohnehin ausgetauscht werden müssen. Dann rechnen sich die Baukosten bereits nach 28 Jahren. Notwendig ist der Austausch der Glasbausteine an der Gemeindehalle allerdings noch nicht.


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