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Nürtingen

Die Gäste flüchteten durch die Hintertür

31.10.2008, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Gäste flüchteten durch die Hintertür

Zweiter Verhandlungstag im Prozess um den „Hofbräu-Inn“-Mord in Nürtingen – Zeugen zeichneten ein Bild der Tat

NÜRTINGEN/STUTTGART. Man kennt sich im „Hofbräu-Inn“: Es ist ein Mikrokosmos, der um sich selbst kreist. Das wurde gestern vor dem Stuttgarter Landgericht beim zweiten Verhandlungstag im Mordprozess gegen Wieland M. deutlich. Der Angeklagte hatte im Mai einen Mann auf der Toilette der Kneipe erschossen.

Es war fast wie ein Familientreffen gestern im Saal 1 des Stuttgarter Landgerichts. Kneipen-Besitzer, Angestellte und einige Stammgäste gaben sich die Klinke in die Hand. Sie alle waren als Zeugen geladen, um vor Gericht die Ereignisse vom 17. Mai zu rekonstruieren, als M. nach einer Fußballübertragung einen 52-Jährigen tötete und einen weiteren Gast schwer verletzte.

„Er war fast jeden Tag da“, berichtete die Pächterin der Kneipe, er sei Stammgast gewesen und habe im Schnitt acht Stunden im „Hofbräu-Inn“ verbracht. Auch habe er einiges an Alkohol konsumiert.


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