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Nürtingen

Die Apfelernte fällt sehr mager aus

21.08.2017, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Experten im Landkreis beziffern den Ausfall mit 80 Prozent – Extreme Wetterlagen machen Vegetation zu schaffen

Der Blick auf die Apfelbäume bietet in diesem Jahr ein trauriges Bild. In manchen Lagen hängt nicht ein einziger Apfel an den Ästen. Drei Frostnächte im April mit Temperaturen bis minus sieben Grad waren für die größtenteils bereits in voller Blüte stehenden Bäume zu viel. Auf 70 bis 80 Prozent schätzt Albrecht Schützinger, Obstbauberater beim Esslinger Landratsamt, den Ausfall.

Die Obstkörbe bleiben in diesem Jahr ziemlich leer. Foto: jüp

Zwar sei der Ausfall nicht überall total, sagt Schützinger. Je nach örtlicher Lage und Sorte gebe es schon auch Bäume mit Ertrag. Nichtsdestotrotz stehe unter dem Strich ein ganz schwaches Jahr, was die Apfelernte – und die Obsternte allgemein – anbelangt.

Für das gesamte Obst – bei Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen ist die Saison abgeschlossen, die Brombeeren- und Zwetschgen-Ernte läuft gerade – schätzt Schützinger den Ausfall auf 60 bis 70 Prozent, wobei er betont, dass eine verlässliche Zahl zu nennen schwierig sei. Bei Äpfeln sei der Ausfall wohl etwas höher. Am ehesten sehe es noch bei einigen späteren Sorten gut aus. Kirschen habe es dieses Jahr praktisch keine gegeben.


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