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Nürtingen

Detektiv in nicht ganz geheimer Mission

01.02.2012, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Amtsgericht verurteilte Privatermittler wegen Missbrauch von Titeln zu einer Geldstrafe von 3600 Euro

Ein Hauch von James Bond wehte am Montagnachmittag durch den Saal des Nürtinger Amtsgerichts: Angeklagt war ein ehemaliger Privatdetektiv. Für Ermittlungen in einem Zwist zwischen zwei Autozulieferern soll er sich als Major des Bundesnachrichtendienstes ausgegeben haben. Dafür wurde er nun zu einer Geldstrafe verurteilt.

NÜRTINGEN. Geheimagenten, Detektive, abgehörte Gespräche, konspirative Treffen an Flughafen-Hotelbars, Unternehmen, die sich gegenseitig ausspionieren – das klingt alles eher nach Krimidrehbuch als nach Amtsgerichtsbericht. Was Richter Benjamin Bäßler gestern in einer Verhandlung vom Angeklagten und den Zeugen zu hören bekam, könnte ohne Weiteres als Grundlage für einen Fernsehfilm herhalten.

Angeklagt war ein 38-jähriger Ex-Polizist aus Nordrhein-Westfalen. Er war 2008 als Privatdetektiv für ein Sicherheitsberatungsunternehmen tätig. In dessen Auftrag ermittelten er und sein Vorgesetzter gegen einen Autozulieferer aus dem Reutlinger Raum. Die Firma, so der Vorwurf des Auftraggebers, soll einen ehemaligen Geschäftspartner übervorteilt haben.

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