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Der Unausstehliche

19.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Sagenumwobene Vampirmythen gibt es nicht erst seit Bram Stokers Roman „Dracula“ aus dem Jahr 1897. Der Prototyp des Vampirs ist auch keineswegs der blutsaugende Karpatenherrscher. Die ersten Aufzeichnungen über einen transsilvanischen Vampirfürsten brachte die schottische Reiseschriftstellerin Emily Gerard auf die britischen Inseln und inspirierte so ihren Kollegen Stoker. Von ihren Reisen durch Siebenbürgen brachte sie die Mär von einem dämonischen Wesen mit, dessen Name „Nosferatu“ sei. Zusammen mit Fragmenten anderer lokaler Mythen der Region verschmolz sie ihn zu einem blutsaugenden Dämon, der Angst und Schrecken verbreitete. Dabei war Gerards Ziel nicht, eine wissenschaftliche Abhandlung über Vampir- oder Dämonenkult zu schreiben. Die schottische Offiziersgattin wollte ihren Landsleuten, ganz im Zeitgeist des Empires, die skurrilen und erschreckenden Sitten der vermeintlich zivilisationsfernen Völker näherbringen – in Romanform.


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