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Nürtingen

Der Schloss-Ernst schafft noch immer

02.07.2010, Von Sabine Varendorff — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ernst Häusslein wurde in Oberensingen 100 Jahre alt und feierte in der Gemeindehalle

„Der Herrgott wird schon rauslesen, wen er noch brauchen kann“, sagt Ernst Häusslein und blickt auf seine Hände. Die sehen „schaffig“ aus, und die rechte kann er gar nicht mehr stillhalten. 100 Jahre ist der gebürtige Hohenloher geworden. Seine zahlreichen Verwandten haben ihm in der Oberensinger Gemeindehalle ein großartiges Fest bereitet.

NT-OBERENSINGEN. Nürtingens Oberbürgermeister Otmar Heirich war auch zu Gast bei der Feier, die für Ernst Häusslein schon mit „dem Gröschten“ anfing. Ein Gespann mit zwei schweren Warmblut-Pferden trabte vor das Dr.-Vöhringer-Heim, um das Geburtstagskind abzuholen und zur Gemeindehalle zu bringen. „Die hatten wahrscheinlich Belgier- oder Franzosenblut“, fachsimpelt Ernst Häusslein, der 1936 und 1937 im Samariterstift Obersontheim die Landwirtschaft geführt hat. „Ich hab’ nur mit Halbschweren gearbeitet, die sind gutmütiger“, erinnert er sich.

Den „Schloss-Ernst“ haben sie ihn damals in Obersontheim genannt, weil er überall im alten Schloss herumgeisterte. Das Schloss, von den Schenken von Limburg im 16. Jahrhundert erbaut und als reichsgräfliche Residenz genutzt, wurde 1904 von Diakonissen übernommen.


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