Nürtingen

Dazwischen wird Ostern

30.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwischen den Zeilen, / zwischen den Worten, / zwischen den Gebeten, / zwischen den Tränen, / zwischen den Glückwünschen, / zwischen den Flüchen, / zwischen den Kranken, / zwischen den Verbrechern, / zwischen den Flüchtlingen, / zwischen den Unterdrückten, / zwischen den Gedemütigten, / zwischen den Geehrten, / ein Aufflackern, / ein Aufleuchten, / ein Aufblicken. / Auferstehung im Leben.

„Dazwischen“ überschreibt Martin Gutl sein Gedicht. „Dazwischen“, mitten im Alltag, so sagt er, wird Ostern, ereignet sich Auferstehung und könnte heißen: Resigniere nicht zu früh! Gib deine Ideale nicht auf. Gib dein Bemühen um deine Ehe, deine Kinder, um die Menschen, das Suchen nach einer besseren, gerechteren Welt nicht auf. Und fang immer wieder an! Wenn du am Boden liegst – steh wieder auf! Wenn du Menschen abschreiben möchtest – versuch’s noch einmal! Lass dich nicht zu früh entmutigen. Vertrau darauf: Gott ist mit dir – auch wenn du es oft nicht merkst. Er ist mit dir – als der verborgene Begleiter deines Lebens. Manchmal stehen wir auf – stehen zur Auf-er-stehung auf – mitten am Tage.

Das wünsche ich Ihnen zu Ostern und für Ihren Alltag darüber hinaus.

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