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Nürtingen

Das Verfahren wurde eingestellt

02.09.2011, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bürgermeister fühlte sich beleidigt – Der Angeklagte entschuldigte sich

NÜRTINGEN. Auf dem Rathaus stoßen Überzeugungen und Interessen oft hart aufeinander. Eine zusätzliche Dimension erhält die Politik auf Gemeindeebene, wenn von außen auf Gemeinderat und Verwaltung Druck ausgeübt wird. Ärger und zusätzlicher Zeitaufwand sind dann programmiert. Ein Musterbeispiel dafür ist eine Auseinandersetzung in einer Kreisgemeinde. Sie gipfelte in einer Anzeige des Bürgermeisters wegen Beleidigung (wir berichteten). Ihm war vom Inhaber eines Sachverständigenbüros unsaubere, um nicht zu sagen korrupte Amtsführung vorgeworfen worden.

Nachdem der Bürgermeister Anzeige erstattet hatte, bekam der Inhaber des Büros einige Wochen später einen schriftlichen Strafbefehl über 1000 Euro wegen Beleidigung. Er legte Einspruch ein und ließ es damit auf eine Verhandlung am Nürtinger Amtsgericht ankommen. Die fand – wie berichtet – im Juli statt. Den Bemühungen von Richterin Lieberei um eine Einstellung des Verfahrens gegen eine angemessene Sanktion blieb der Erfolg versagt. Es wurde ein Fortsetzungstermin vereinbart.


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