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Nürtingen

Das Leben war kurz und hart

20.02.2008, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag im Nürtinger Stadtmuseum über die Altsteinzeit Rulaman-Schau läuft aus

NÜRTINGEN. Wenn der Neandertaler und der Mensch von heute etwas gemeinsam hatten, dann war es der Hunger. Den zwei verschiedenen Menschenformen, die beide von der Jagd und vom Sammeln lebten, wurde nichts geschenkt. Die vom Neandertaler gefundenen Skelettteile wiesen ungewöhnlich viele verheilte Knochenbrüche auf. Für die Wissenschaft sind es in aller Regel die Folgen von Jagdunfällen. Aus Mangel an weit tragenden Waffen musste der Kampf mit den Tieren, die den Großteil der Nahrung lieferten, oft Auge in Auge erfolgen, und keineswegs erwies sich der Neandertaler immer als Sieger.

Über das Leben in der Altsteinzeit ging es am Montag im Stadtmuseum. Über den derzeitigen Stand der einschlägigen Wissenschaft sprach Dr. Miriam Haidle, Privatdozentin an der Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Abteilung ältere Urgeschichte Quartärökologie.


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