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Nürtingen

„Das Außergewöhnliche zum Alltäglichen machen“

04.07.2012, Von Chris Schneider — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Matthias Berg stellte Alternativen zum Thema Integration von behinderten Menschen vor

Matthias Berg bei seinem zweistündigen Vortrag ris

NT-OBERENSINGEN. Diese Woche findet der Evangelische Bezirkskirchentag statt. In diesem Rahmen organisierten am Montag die Behinderten-Förderung Linsenhofen und das Evangelische Bildungswerk Esslingen zwei Programmpunkte. Im ökumenischen Gemeindehaus Oberensingen stellte am Montag die Kreativwerkstatt der Behinderten-Förderung Linsenhofen ihre Werke zum Verkauf.

Im Anschluss referierte Matthias Berg über den Begriff der „Inklusion“ als Alternative zur „Integration“. Der mehrfach ausgezeichnete Sportler und Musiker wurde in Nürtingen durch seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt bekannt. Berg ist Contergan-geschädigt und konnte deshalb seine vorgetragenen Thesen immer wieder mit persönlichen Erfahrungen verknüpfen. Der Titel des kurzweiligen Vortrages lautete „Das Leben miteinander in die Hand nehmen“.

Zu Beginn erläuterte der Referent den Unterschied zwischen Inklusion und Integration. Letztere setze darauf, die Menschen mit „sonderpädagogischem Förderbedarf“ vom Rest zu separieren. Nach der gesonderten Ausbildung werde versucht, sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Diesem Modell entspreche unser Schulsystem.


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