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Nürtingen

Besuch im Schloss Solitude

17.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Der ökumenische Kreis Junge Senioren der Gruppe Brückenschlag im Nürtinger Stadtteil Roßdorf besuchte kürzlich das Schloss Solitude. 17 Senioren erfuhren dort vieles über den Erbauer Herzog Karl Eugen von Württemberg. Sein Leben und sein Lebensstil riefen Erstaunen und Bewunderung hervor. Er habe alles getan, um seinen Hof zu einem der glänzendsten Europas zu machen. So habe er das Neue Schloss Stuttgart, Schloss Solitude und Schloss Hohenheim gebaut.

Mit ungeheurem finanziellem Aufwand, erfuhren die Ausflügler, habe er Württemberg allerdings auch an den Rand des Ruins gebracht. Nach der Aufgabe der Hofhaltung auf Schloss Solitude habe er auf Schloss Solitude die Karlsschule, später Hohe Karlsschule, gegründet, die als Militärakademie, Kunstakademie und Allgemeine Hochschule eine Eliteschule für die Söhne aus angesehenen württembergischen Familien gewesen sei. Friedrich Schiller und sein Vater Johann Schiller seien dort eingeschrieben gewesen.

Nach der Führung durch die prachtvoll ausgestatteten Räume des typischen Rokokoschlosses genossen die Teilnehmer den weiten Rundblick über das Gebiet der Solitude. Besonderes Augenmerk schenkten sie auch der Solitudeallee, einer exakten Geraden, die als Verbindungsstück zum Residenzschloss in Ludwigsburg diente. Heute sei das Schloss eine Akademie und beherbergt das Graevenitz-Museum, wurden die Nürtinger informiert. Außerdem fänden dort Konzerte, Trauungen und andere kulturelle Veranstaltungen statt.


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