Nürtingen

Bemalte Eier und lodernde Feuer

26.03.2016, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gefärbte Eier gab es schon vor dem Christentum – Nicht überall macht Meister Lampe das Ostermaskottchen

Das Osterfest ist das älteste Fest der Christenheit. Zugleich mischen sich in die Riten und Festlichkeiten auch Bräuche aus heidnischer Zeit. Doch was steckt hinter Osterei und Osterhase?

Kunst am Ei, hier gezeigt von der Nürtinger Künstlerin Elke Maisch: Zu Ostern sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Foto: zog

Ob knallbunt oder marmoriert, mit Zwiebelschale oder Curry gefärbt, ausgeblasen und aufwendig dekoriert oder als süßes Naschwerk – Eier gehören zum Osterfest einfach dazu. Der Ursprung dieser Tradition ist allerdings nicht vollends geklärt. Sicher ist: Gefärbte und aufwendig dekorierte Eier gab es schon im alten Ägypten. Für die Christen steht das Ei als Symbol für die Auferstehung und gehört schon seit Jahrtausenden zu den Osterfeierlichkeiten dazu. In Mesopotamien erinnerten rot bemalte Eier an das Blut Christi. Eine Tradition, die sich in Mazedonien bis heute erhalten hat.

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