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Nürtingen

Bald mehr Sensibilität für Alleinerziehende?

18.06.2011, Von Manuela Pfann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisdiakonieverband erhält Zuschlag für Vernetzungs-Projekt – Arbeitgeber und Ausbildungsstätten als Partner im Visier

Zwei Jahre hat der Kreisdiakonieverband Zeit, bestehende Angebote für Alleinerziehende im Landkreis Esslingen zu vernetzen und gleichzeitig die wichtigsten Partner an einen Tisch zu holen, um erste Antworten auf die beiden drängendsten Probleme der Zielgruppe zu finden: fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten und hohe Arbeitslosigkeit.

Um dies zu erreichen, wurde das Projekt „WiVerA – Wirksame Vernetzung für Alleinerziehende“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in ein Förderprogramm aufgenommen.

Sie heißt Daniela, ist 27 Jahre alt, hat zwei Kinder und wohnt mitten in Nürtingen. Sie würde gerne wieder als Krankenschwester arbeiten. Doch ihre Lebenssituation „alleinerziehend“ lässt es nicht zu. Ebenso wie Daniela geht es auch Tanja (43) aus Oberlenningen und Verena (36) in Sielmingen. Die drei Frauen wissen nichts voneinander und sie wissen nur wenig darüber, wer sie, außer ihrem Ansprechpartner im Job-Center, in ihrer Situation unterstützen könnte. Insgesamt 2400 alleinerziehende Bedarfsgemeinschaften (fünf Prozent unter ihnen sind alleinerziehende Männer mit Kindern) leben derzeit im Landkreis Esslingen und sind als arbeitssuchend gemeldet, leben von Hartz IV.


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