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Auf Nummer sicher

20.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“, zitierte hier unlängst eine Kollegin Friedrich Schillers „Lied von der Glocke“. „Ob sich das Herz zum Herzen findet“, fordert der Dichter darin auf. Denn, „der Wahn ist kurz, die Reu ist lang“. Zur gleichen Einsicht sind in den mehr als 200 Jahren seit Entstehen dieser Verse auch zahlreiche andere gelangt. Im Bürgerlichen Gesetzbuch aus dem Jahr 1900 wurde ein umfangreiches Eherecht verfasst, das in weiten Teilen heute noch Bestand hat. Darin ist geregelt, was eine gültige Ehe ausmacht. So kann die bürgerliche Bindung wieder aufgehoben werden, wenn sich ein Ehegatte bei der Eheschließung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit befand. Oder aber wenn ein Ehegatte beim Behördengang nicht gewusst hat, dass das nette Gespräch mit dem sympathischen Herrn hinterm Schreibtisch eine Trauung war. Stellt sich die Eheanbahnung als arglistige Täuschung heraus oder wurde im Vorfeld massiv gedroht, ist die Ehe ebenfalls keinen Pfifferling wert und kann aufgehoben werden. Genau wie in dem Fall, wenn die Ehegatten nie vorhatten, ein Leben lang zusammenzuleben und füreinander Verantwortung zu tragen.


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