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Nürtingen

Auf der Stadtmauer

23.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Briefmarkensammler interessieren sich von Natur aus für Geschichtliches. So war es nicht verwunderlich, dass jüngst zahlreiche Mitglieder des Vereins der Briefmarkenfreunde Nürtingen am diesjährigen Ausflug in die ehemals Freie Reichsstadt Nördlingen teilnahmen – dorthin, wo sich eine stolze mittelalterliche Geschichte wie ein zu Stein gewordenes Bilderbuch darstellt. Aus Nürtingen kommend, lag natürlich die Frage nahe, wie diese einzigartige Erhaltung des mittelalterlichen Stadtbilds wohl zu erklären sei. Wie die Stadtführerin erläuterte, lag der Grund darin, dass nach dem Dreißigjährigen Krieg die Stadt fast zur Gänze entvölkert war und zudem ihre Bedeutung als Handelsplatz einbüßte. Somit war kein Geld für den Abbruch der alten Gebäude und der Stadtmauer vorhanden. Und damit kann auch die auffallend lockere Bebauung innerhalb des Mauerrings erklärt werden.

Nachmittags machten die Briefmarkenfreunde einen Abstecher in die nach Plänen des bedeutenden Baumeisters Balthasar Neumann errichtete Abteikirche Neresheim. Sie hinterließ wegen der herrlichen Fresken und Deckengemälde Tiroler Meister einen tiefen Eindruck.

Schließlich stand ein Besuch bei den Teddybären des Steiff-Museums in Giengen an der Brenz auf dem Programm – für die mitreisenden Kinder und Jugendlichen sicherlich der Höhepunkt. Aber auch viele der Älteren fühlten sich bei der Begegnung mit den reizenden Geschöpfen der Margarete Steiff angerührt und in ihre Kindheit versetzt.


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