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Nürtingen

Alternativer Hochwasserschutz

13.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderatsfraktion NT 14 lud zu Vortrag und Gedankenaustausch über Schutzkonzepte ein

Was tut Nürtingen beim Hochwasserschutz und was könnte es tun? Diese Frage wurde bei einer Vortragsveranstaltung im Schlachthof, die von den NT14-Gemeinderäten ausgerichtet wurde, mit circa 35 Gästen diskutiert.

NÜRTINGEN (pm). Stadtrat Raimund Braun, selbständiger Landschaftsarchitekt mit jahrelanger Erfahrung im Bereich alternativer Entwässerungskonzepte und Wasserrückhaltung zum Hochwasserschutz, stellte in seinem Impulsvortrag ein ganzheitliches Konzept zum Hochwasserschutz vor. Dabei betrachtete er die drei Säulen eines modernen Hochwasserschutzes: Hochwasser-Vorsorge, technischer Hochwasserschutz und dezentraler Hochwasserschutz.

Alle drei Säulen seien notwendig, leider werde aber zu häufig, so auch in Nürtingen, nur der technische Hochwasserschutz ernsthaft betrachtet. Die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten sowie die Anlage von Versickerungs- und Wasserrückhalteanlagen werde dagegen eher stiefmütterlich behandelt und spiele bis heute in den städtischen Planungen nur eine untergeordnete Rolle.

In den Bereichen entlang der großen Flüsse, wie zum Beispiel auch am Neckar, stünden nur wenige Flächen zur Verfügung. Diese jedoch seien konkurrierenden Ansprüchen und vielfältigen Nutzungen unterworfen. Die Möglichkeiten in diesen Bereichen seien deshalb sehr beschränkt und immer auch teuer zu realisieren.


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