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Nürtingen

13.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einen Kreisverkehr hineinfahren ist die einfachste Sache der Welt. Man nähert sich behutsam, wartet bis einem kein anderer Verkehrsteilnehmer in die Quere kommt, fährt vorsichtig hinein und am gewünschten Abzweig – vorschriftsmäßig blinkend – wieder hinaus. Das klappt meist problemlos und sorgt für einen reibungslosen Verkehrsfluss. Und sicher ist das Ganze auch noch, weshalb immer mehr Ampelanlagen durch Kreisverkehre ersetzt werden. Die einfachste Sache der Welt. Nicht in Nürtingen.

Im Chaos-Kreisel an der Kreuzung Max-Eyth-/Carl-Benz-Straße kracht’s regelmäßig (in den letzten fünf Jahren 42 Mal), 18 Mal gab’s Verletzte. Woran liegt’s? Weil der Durchmesser zu gering sei, könne man fast geradeaus durchfahren, heißt es zum Beispiel. Der Schreiber dieser Zeilen sieht andere Gründe. Erstens: Rücksichtnahme ist für manche ein Fremdwort. Zweitens: Es gibt Autofahrer, die sehen einen Kreisverkehr in erster Linie als sportliche Herausforderung. Drittens: Es gibt immer mehr schlechte Autofahrer. Was tun? Den Durchmesser vergrößern wäre eine Idee, wurde aber vom Gemeinderat aus Kostengründen erst mal abgelehnt. Stadtrat Balz hatte in der Sitzung übrigens angeregt, den Kreisverkehr, der vor wenigen Jahren die dortige Ampelanlage ersetzt hat, durch eine Ampelanlage zu ersetzen. Der Weisheit letzter Schluss? Wohl kaum. Wie wär’s stattdessen mit Stoppschildern an den vier Einfahrten?

 


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