Leserbriefe

Wo unterscheiden sich SPD und die Bahn?

11.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Juliane Althoff, Nürtingen. Zum Artikel „Hermann sieht geringere Ausstiegsrisiken“ vom 4. November. Ich empfinde es unerträglich, mit welcher Selbstverständlichkeit die SPD sich den Berechnungen der Bahn anschließt. Obwohl ich in der Nürtinger Zeitung alle Artikel über S21 zu lesen versuche und meine auch fast alle zu entdecken, habe ich bisher keine Abweichung zwischen Bahnberechnung und SPD-Berechnungen entdeckt. Oder macht die SPD gar keine eigenen Berechnungen? Übernimmt sie die Zahlen blind? Ist die SPD der Bahn verpflichtet oder den Wählern? Seinen Koalitionspartner in aller Öffentlichkeit mit einer Schrottbank zu vergleichen, die plus und minus verwechselt, ist eine mir unverständliche, die Stimmung aufheizende Diffamierung, die sich Herr Schmiedel da erlaubt.

Auch die SPD scheint nicht zu sehen, dass es sich bei den Berechnungen der Bahn hauptsächlich um Rückgabe und nicht um Rückbau handelt: Nämlich bei der Rückabwicklung des Geldes für das bereits verkaufte Gleisbett und den Zuschuss, den der Flugplatz bezahlt hat, für einen Bahnhof, dessen Planfeststellung immer noch nicht vorliegt und so auch noch keine Baukosten verursacht haben kann.

Die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist ein eigenes Projekt und kann deshalb nicht den Bahnhofskosten zugerechnet werden. Und gegen den Bau dieser Strecke gibt es von niemand Widerspruch. Die Summe, die dann bleibt, entspricht in etwa den von den Grünen berechneten 350 Millionen Ausstiegskosten.

Leserbriefe

Kein Beitrag zur Barrierefreiheit

Manfred Reichle, Nürtingen. Zum Artikel „Kompromisse für den Schillerplatz“ vom 8. November. Dass nun ein Baum weniger gefällt werden soll als ursprünglich geplant, ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nun sind zwei Bäume so krank, dass man sie fällen muss – (ein Schelm, wer Böses…

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