Leserbriefe

Wird Stuttgart 2018 evakuiert?

25.02.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heidi Götzl, Nürtingen. Zum Artikel „Grün-Schwarz zückt im Kampf gegen miese Luft die Rote Karte“ vom 22. Februar. Angesichts der ab 2018 verhängten Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge, die nicht der Euro-6-Norm entsprechen, „warb Ministerpräsident Kretschmann dennoch massiv für den Diesel“, schließlich hingen allein bei Bosch 15 000 Arbeitsplätze an dieser Technologie. Kann Herr Kretschmann mir garantieren, dass ich einen neuen Diesel-Pkw auch in, sagen wir, acht Jahren noch fahren darf? Oder gilt schon in drei Jahren wieder eine neue Norm? Wo, wie jetzt, ein vor zwei Jahren gekaufter Diesel mit Euro 5 praktisch wertlos ist?

Man kann natürlich, wenn man es sich denn leisten kann, alle zwei bis drei Jahre ein neues Auto kaufen und das alte dann wegwerfen. Sonderlich umweltfreundlich ist das allerdings nicht, da ein sehr großer Teil der Energie und Ressourcen beziehungsweise Schadstoffe, die ein Auto verbraucht und verursacht, bei der Herstellung anfallen. Und das alles wegen sechs Prozent, die der Diesel Anteil am Feinstaubproblem hat. Was macht Herr Kretschmann, wenn die Schadstoffwerte ab 2018 auch mit dem Alte-Diesel-Fahrverbot noch zu hoch sind? Wird Stuttgart dann evakuiert?

Der sehr gute Kommentar von Klaus Köster zu dem Beitrag bringt es auf den Punkt: „Man muss lange nach einem Bundesland suchen, das seine eigenen Grundlagen mit einer solchen Wonne selbst beschädigt.“

Leserbriefe

Hochwasserschutz in Neckartailfingen

Sebastian Kurz, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mit höheren Einnahmen Schulden getilgt“ vom 4. Oktober. Dem Artikel habe ich entnommen, dass der Gemeinderat zum wiederholten Mal den mangelnden Hochwasserschutz in der Gemeinde Neckartailfingen kritisiert und die Verwaltung zum Handeln aufgefordert…

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